So macht Hausbau Spaß: Mit Schöpferstolz und Matchplan

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Fertighausbau ist eine gute Mischung aus Baukastenprinzip und Maßanfertigung

Anzüge gibt es von der Stange, aus dem Baukasten oder nach Maß. Bei Häusern hingegen muss es individuell zugehen. „Moderne Fertighäuser sind eine gute Mischung aus Baukastenprinzip und Maßanfertigung“, sagt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) und erklärt: „Unerschöpfliche Gestaltungsmöglichkeiten versetzen den Bauherrn in die Lage, sein Traumhaus individuell zu konfigurieren. Zugleich sorgt die industrielle Fertigung der Bauteile dafür, dass alles perfekt zu einander passt.“


Selbstbestimmung ist ein wichtiges Argument für Baufamilien, den Schritt von der Mietwohnung ins Eigenheim zu gehen. Doch möchten sie ihre Art zu wohnen nicht erst selbst bestimmen, wenn sie in den eigenen vier Wänden angekommen sind, sondern auch schon vorher. Mit einem Fertighaus ist das sehr gut möglich: „Wer sein Haus online oder in einer Musterhausausstellung auswählt und konfiguriert, entwickelt Schöpferstolz“, weiß Windscheif. Vor allem die erste Planungsphase eröffne eine Vielzahl an Optionen. Alles ist möglich: Architekturstile, Grundrisse, Ausstattungsdetails, Farben, Formen, Materialien. „Wer sich zum Beispiel für ein Schwedenhaus interessiert, sammelt passende Ideen und Inspirationen und kommt Schritt für Schritt seinem Traumhaus näher“, so der Fertighausexperte. Den gleichen Matchplan könnten Interessenten von Stadtvillen oder Bungalows im Bauhausstil sowie Landhäusern im alpinen oder norddeutschen Stil verfolgen. „Der Baukasten der Fertighaushersteller gibt bewährte Grundrisskonzepte und Hausvarianten her. Ein paar wenige Veränderungen sind ebenso möglich, wie eine rundum individuelle Maßanfertigung.“
Bauherren empfinden Schöpferstolz nach einer erfolgreichen Hauskonfiguration. © BDF/SchwörerHaus

Bauherren empfinden Schöpferstolz nach einer erfolgreichen Hauskonfiguration. © BDF/SchwörerHaus

In der Detailplanung mit dem Haushersteller werden die gewünschten Optionen dann in konkrete Einstellungen für das Fertighaus überführt und in den Bauvertrag aufgenommen. Sollte der Bauherr noch Änderungen bei der Hausausstattung vornehmen wollen, werden diese im Bemusterungsprotokoll vermerkt und der vertraglich vereinbarte Festpreis entsprechend korrigiert. „So erhält der Bauherr bei der Hauskonfiguration zu jeder Zeit Planungssicherheit und Kostentransparenz“, unterstreicht Windscheif.

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