Das eigene Haus so sicher wie möglich machen

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Eine perfekte Urlaubsvorbereitung schließt fünf Sicherheitsmaßnahmen ein

In Wien, Niederösterreich und Burgenland beginnen sie am 29.6., In Deutschland haben Berlin und Brandenburg am 20. Juni den Anfang gemacht und starteten als erste Bundesländer in die Sommerferien. Vor allem Familien mit Kindern nutzen die Zeit, um zu verreisen. Wer in die Ferne aufbricht, möchte die Tür hinter sich beruhigt zu schlagen – schließlich sollen Kriminelle die eigene Abwesenheit nicht ausnutzen können. Die Sorge ums eigene Haus ist bei vielen präsent, auch weil die Polizei bereits in mehreren Regionen vor dem Schaumstoff- oder Plastikstücktrick gewarnt hat. Hierbei stecken Kriminelle das Kunststoffteil zwischen Tür und Angel. Verharrt das Utensil über Tage in der Position, weiß ein potenzieller Einbrecher: Die Hauseingangstür wurde nicht geöffnet – es ist niemand da. Wenn Hausbesitzer jedoch fünf Sicherheitstipps beherzigen, kommt niemand illegal in ihr Heim, auch nicht mit dem Schaumstoff- oder Plastikstücktrick.

Ansgar Wecks © EZVIZ

Ansgar Wecks © EZVIZ

Kurz vor dem Start in den Urlaub bricht Hektik aus, ob man an alles gedacht hat. Zuvorderst kreisen die Gedanken darum, was mitmuss. Akribische Urlaubsvorbereitung beugt dem Vergessen von Wichtigem vor. Zur Vorbereitung zählt auch, das eigene Haus so sicher wie möglich zu verlassen. Wie das am besten und entspannt im Vorfeld funktioniert, erklärt Ansgar Wecks, Key Account Manager DACH bei EZVIZ.

1. Alles sicher ver- und wegschließen

Ein letzter Rundgang vor der Fahrt in den Urlaub ist Pflicht. Dabei geht es darum auch zu checken, ob alle Fenster und Türen einschließlich Keller- und Dachfenster verriegelt sind. Je hochwertiger Türen und Schlösser sind, desto besser schützen sie. Ansonsten hilft Nachrüsten: abschließbare Fenstergriffe, ein Doppelzylinderschloss für die Haustür oder ein Schieberriegel für die Kellertür. Wertgegenstände und wichtige Unterlagen werden separat weggeschlossen.

2. Anwesenheit vortäuschen

Mit einer Zeitschaltuhr lassen sich Rollläden hoch- und runterfahren, das Licht sowie Radio ein- und ausschalten. Denn dunkel und still sollte das Haus nicht den ganzen Urlaub sein. Anderseits sollten die Nachbarn Bescheid wissen, wenn plötzlich Musik ertönt. Der Anrufbeantworter bleibt besser aus. Wer keine Anrufe verpassen will, leitet auf sein Smartphone um. Außerdem empfiehlt es sich, weder die Urlaubsankündigung noch später die Fotos vom Strand oder von der Alm in den sozialen Medien zu posten.

3. Beim Nachbarn anklopfen

Eine Nachfrage beim Nachbarn klärt, ob dieser den Briefkasten leeren kann. Man kann sich gerne revanchieren und diesen Dienst für dessen Urlaub übernehmen. Klappt die Nachbarschaftshilfe nicht, lässt sich der Lagerservice der Post nutzen. In Mehrfamilienhäusern sollte man den Fußabtreter reinnehmen. Das ist relevant, weil die Reinigungsfirma die Fußmatte vor die Wohnungstür lehnt, um den Hausflur sauber zu machen. In der Position verbleibt der Abtreter, der dann anzeigt, dass niemand zu Hause ist.

4. Keine Dummy-, sondern eine Profi Kamera installieren

Schreckt eine Dummy-Kamera wirklich ab? Auf den Versuch sollte man es nicht ankommen lassen und sich sofort für ein Profigerät entscheiden. Moderne akkubetriebene, kabellose WLAN-Kameras sollten eine hohe Auflösung haben (1920 x 1080p). Full-HD-Sicherheitskameras können sowohl innen als auch außen montiert werden, was ohne Strom und Netzwerkkabel leicht und schnell von der Hand geht. Typische weitere Features sind Weitwinkel und Nachtsicht. Ein Bewegungsmelder aktiviert die WLAN-Kamera, wenn sich ein Mensch im Sichtfeld bewegt. Es gibt sogar Modelle, die sofort eine Sirene aktivieren, wenn jemand zu nah kommt. Vor dem Schaumstoff- und Plastikstücktrick kann man sich so also gut schützen.

5. App-Alarm einstellen

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