Einrichten – einfach nur ein Hobby?

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Oder damit Geld verdienen?

Es gibt einige Menschen, die im Einrichtungshaus stehen und überfordert sind von den vielen Optionen, die sie dort sehen. Sie wissen nicht, welche Möbel zusammenpassen und welche Deko-Elemente sich an welchen Stellen eignen. Meist endet das in einer bunt zusammengewürfelten Wohnung, die durchaus gemütlich, aber nur selten stilvoll ist. Auf der anderen Seite gibt es einige Menschen, die ein Händchen fürs Einrichten haben. Sie haben einen Blick für die Möbel und Deko-Elemente, die zusammenpassen und sehen, wo noch Akzente fehlen und welche Räume mit mehr Deko überladen wirken. Auch, wenn Einrichten oft als einfaches Hobby abgetan wird, kann man damit durchaus Geld verdienen – zum Beispiel mit einem eigenen Blog. Wir erklären heute, wie Sie das Hobby “Einrichten” professionalisieren können.

Flexibel und unkompliziert – der eigene Blog oder Shop

Wer ein Talent zum Einrichten hat und anderen Menschen gerne seine Projekte zeigt, kann einen eigenen Blog aufbauen. Hier können Sie zum Beispiel Anleitungen zu Ihren Projekten zeigen und Tipps für die Einrichtung unterschiedlicher Raumtypen geben – für große, kleine oder verwinkelte Räume, aber auch für Raumarten wie das Wohnzimmer, die Küche oder das Arbeitszimmer. Die Nachfrage nach Tipps zum Einrichten und Dekorieren ist in jedem Fall groß, da viele Menschen einfach kein Gefühl dafür haben. Zusätzlich zum Blog ist es auch möglich, einen eigenen Onlineshop einzurichten, um damit Geld zu verdienen. Bauen Sie zum Beispiel die verschiedensten Möbel selbst oder stellen Sie selbst Deko her? Dann verkaufen Sie entweder die Produkte selbst oder die detaillierten Do It Yourself Anleitungen dafür. Natürlich gibt es hier einige Hürden, die es zunächst zu meistern gilt. Viele Blogger und Betreiber von Onlineshops stellen sich hauptsächlich eine Frage: Wie werde ich sichtbar? Auf diese Frage möchten wir heute Antworten geben.

Suchmaschinenoptimierung – der Weg zu mehr Sichtbarkeit

Die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist ein Bereich des Online Marketing und verhilft Shops und Blogs zu mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google. Durch gezielte Maßnahmen werden Inhalte so verbessert, dass Suchmaschinen sie besser lesen können und sie deshalb als relevanter für den Nutzer ansehen. Das sorgt dafür, dass sie weiter oben in den Suchergebnissen ausgespielt werden. Da die ersten Positionen in den Suchergebnissen am häufigsten geklickt werden, sind diese das Ziel der SEO-Maßnahmen, mindestens sollte ein Shop oder Blog es allerdings zu den wichtigen Suchbegriffen auf die erste Seite der Ergebnisse schaffen. Möglich ist das mit zahlreichen Maßnahmen, die sich in 2 verschiedene Bereiche aufteilen: Onpage und Offpage Optimierung.

Die Onpage Optimierung umfasst alle Maßnahmen, die auf der Website selbst durchgeführt werden können. Dabei geht es zum Beispiel um die Struktur des Blogs oder Shops, um interne Verlinkungen oder die Ladegeschwindigkeit der Website. Der wichtigste Bereich in der Onpage Optimierung ist allerdings der Content selbst. Sowohl Texte als auch Bilder können für Suchmaschinen optimiert werden. Bei Bildern ist das möglich, indem sie mit einem sogenannten Alt-Tag versehen werden, der Google zeigt, worum es in dem Bild geht. Visuelle Elemente können Suchmaschinen nämlich nicht lesen. Das Schreiben von SEO-Texten ist allerdings etwas komplizierter. Hier müssen vereinfacht gesagt zuvor recherchierte Keywords in bestimmten Maßen in Text und Überschriften eingebaut werden, um gut gefunden zu werden.

Zusätzlich zu den Onpage Maßnahmen gibt es Offpage Maßnahmen, die jedoch nicht auf der Website selbst durchgeführt werden können. Hier geht es vor allem um den Aufbau eines seriösen Backlinkprofils und um den Aufbau einer Reichweite in den sozialen Medien. Backlinks werden von Google als wichtig eingestuft, weil sie zeigen sollen, welche Inhalte relevant sind. Wer von vielen Seiten verlinkt wird, postet nach Googles Logik gute Inhalte. Besonders zu Beginn haben hier allerdings viele Blogs und Shops Probleme, da die Sichtbarkeit fehlt. Deshalb greifen viele Menschen auf den Kauf von Backlinks zurück. Hier gilt es aber, unbedingt auf die Seriosität zu achten und nach Möglichkeit mit Agenturen wie PerformanceLiebe zusammenzuarbeiten. Denn: Wer Backlinks von unseriösen Seiten erhält, kann von Google sogar abgestraft werden.

Berufliche Umorientierung – Interior Design

Soll die Einrichtung kein Hobby bleiben, können Sie natürlich auch beruflich umsatteln. Nicht jeder hat Spaß daran, einen Blog aufzubauen oder sich mit einem Onlineshop selbstständig zu machen. Dennoch gibt es die Möglichkeit, das Hobby “Einrichten” zu professionalisieren: als Interior Designer. Da der Beruf des Interior Designers nicht geschützt ist, können Sie theoretisch sofort damit anfangen. In der Regel empfiehlt es sich aber, den Beruf professionell zu lernen. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, bei einem Raumausstatter in der Nähe zu arbeiten? Ansonsten bietet sich auch das “Studium “Innenarchitektur” an, um als Interior Designer zu arbeiten. Möchten Sie sich selbstständig machen und kennen sich bereits mit der Zusammenarbeit mit Kunden, Budgetplanung und -realisierung aus, beherrschen Sie die wichtigsten Grundlagen bereits. Bedenken Sie aber immer: Sobald etwas vom Hobby zum Beruf wird, wird die Leidenschaft schnell zur Arbeit. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob Einrichten ein Hobby bleiben oder zum Beruf werden soll.

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Wohnendaily Redaktion

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