Schneller Keller – qualitätsgeprüft

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Fertigkeller machen das Untergeschoss zur Komfortzone

Fertigkeller stehen bei Bauherren hoch im Kurs. Die Vorteile eines industriell vorgefertigten gegenüber einem konventionell gebauten Keller sind eindeutig: „Die Produktion findet planungssicher und termingerecht in witterungsunabhängigen Werkshallen statt. Die Bauteile aus wasserundurchlässigem Beton punkten dort und später beim Kunden mit außerordentlicher Präzision und Verarbeitungsqualität“, sagt Johannes Bürkle von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF). Mithilfe einer unabhängigen Gütesicherung und der Erfahrung aus mehr als 100.000 erfolgreichen Bauvorhaben haben die Hersteller mit dem RAL-Gütezeichen „Fertigkeller“ aus dem einst dunklen und feuchten Untergeschoss eine qualitätsgeprüfte Komfortzone zum Wohnen gemacht.


In der Automobilindustrie beschreibt die „Hochzeit“ den Moment, wenn Motor und Karosserie zu einer Einheit verschmelzen. Die Kellerbauer sprechen von einer „Hochzeit“, wenn zwei große Fertigteilelemente aus Stahlbeton zu einer doppelschaligen Hohlwand zusammengeführt werden. Mit Kraft und Präzision hievt eine computergesteuerte Maschine dabei den gesamten Produktionstisch mit der bereits ausgehärteten Wandschale in die Höhe, dreht den Tisch kopfüber und verbindet das Element mit dem deckungsgleichen, frisch betonierten Gegenstück zu einem fertigen Wandelement. Die zuvor eingelegte Stahlbewehrung garantiert den Abstand der beiden „Ehepartner“ und übernimmt die ermittelten Lasten, die das Haus und der Erddruck bald auf die Konstruktion ausüben werden. „Schon bei der Hochzeit lässt sich erkennen, ob die Hohlwand später Türen, Fenster oder Lichtschächte haben wird, denn diese werden gleich zu Beginn im Werk eingeplant, bei der Herstellung der mit Beton zu verfüllenden Schalung berücksichtigt und teilweise sogar schon auf dem Produktionstisch eingebaut“, erklärt Bürkle. Die verheiratete Hohlwand fährt dann für einige Stunden zum Aushärten in die Wärmekammer, während an einem anderen Produktionstisch die einschaligen Innenwände hergestellt werden. Diese ermöglichen später einen modernen Kellergrundriss entsprechend den individuellen Wünschen und Vorgaben des Bauherrn, zum Beispiel mit Technikraum, Wellness-Oase oder separater Einliegerwohnung.

Gemeinsam werden alle vorgefertigten Wandelemente „just in time“ auf das Baugrundstück geliefert und dort in Windeseile von einem Aufbauteam montiert. Die doppelschaligen Hohlwände werden mit wasserundurchlässigem Beton zu einer monolithischen Wand verfüllt. Die Kellerdecke schließt das erste Geschoss des neuen Traumhauses als sicheres Fundament für die weiteren Stockwerke ab. Von Vorteil für den Bauherrn ist auch, dass bei einem qualitätsgeprüften Fertigkellerhersteller alle Leistungen aus einer Hand kommen. Ein meist mühevolles und zeitintensives Baustellenmanagement in Eigenregie bleibt dem Bauherrn damit erspart. Stattdessen kann er sich schon um die Ausstattung seines Hauses oder um den Umzug kümmern.


„Das RAL-Gütezeichen ‚Fertigkeller‘ steht für Qualität und Komfort. Fertigkeller machen das Untergeschoss zur Komfortzone und schon die Bauphase zu einer komfortablen Angelegenheit“, verspricht Bürkle. Das gelte für den Bauherrn, aber nicht ganz uneigennützig auch für die Monteure, die in kürzerer Bauzeit ausschließlich exakt aufeinander abgestimmte Handgriffe ausführen müssen. „Durch den Robotereinsatz im Werk entsteht jeder Keller zu 100 Prozent maßgenau und entsprechend der individuellen Planung. Unvorhersehbarkeiten werden minimiert“, sagt der GÜF-Experte und ergänzt: „Zu den Qualitätsvorteilen eines gütegeprüften Fertigkellers gehört schließlich auch die Einhaltung des vereinbarten Kostenrahmens sowie der erforderlichen Wärmedämmung und Energieeffizienz. So können sich Bauherren in ihrem neuen Untergeschoß rundum wohlfühlen.“ Mehr Informationen über Fertigkeller im Internet: www.kellerbau.info
Hochzeit im Betonwerk: Von oben wird die bereits ausgehärtete erste Schale in das frisch betonierte Gegenstück eingetaucht. © GÜF/Bürkle Kellerbau

Hochzeit im Betonwerk: Von oben wird die bereits ausgehärtete erste Schale in das frisch betonierte Gegenstück eingetaucht. © GÜF/Bürkle Kellerbau

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