Günstig renovieren? Das geht!

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7 Tipps, die bei jeder Renovierungsmaßnahme Geld sparen

Die Experten der Handwerker-Plattform blauarbeit.de geben ihre 7 besten Tipps, um bei Renovierungsarbeiten jeder Art zu sparen:

Die Küche ist in die Jahre gekommen und auch die Fliesen im Bad haben ihre besten Zeiten hinter sich. Egal, ob Landhaus oder Altbauwohnung – unter jedem Dach werden früher oder später kleine bis große Renovierungsarbeiten nötig. Vom simplen Fugenweißen bis zur aufwendigen Modernisierung können die Maßnahmen dabei von unterschiedlichster Natur sein. Und doch gibt es Tipps und Tricks, die bei jeder geplanten Renovierung Geld einsparen können. Die Experten der Handwerkerplattform blauarbeit.de zeigen, welche 7 Schritte bei keiner Umbaumaßnahme fehlen dürfen.


1. Gute Planung
Das A und O für eine erfolgreiche Renovierung ist eine gute Planung. Um die Kosten im Überblick zu behalten und realistisch zu kalkulieren, ist es ratsam, ein Konzept mit allen anliegenden Arbeiten zu erstellen. Die Reihenfolge sollte hier von höchster zu niedrigster Priorität festgelegt werden. Eine frühzeitige Budgetplanung hat bei größeren Umbauarbeiten außerdem den Vorteil, dass sich Heimwerker rechtzeitig um eine mögliche Finanzierung bei der Bank kümmern können.

2. Umfangreich informieren
Am häufigsten müssen Küchen und Bäder renoviert werden. Grundsätzlich gilt: Wer sich vorher gut informiert, spart. Welche Marken und Hersteller gibt es für Badezimmerutensilien und Fliesen? Möbelhäuser, Messen, Kataloge und Blogs bieten zahlreiche Inspirationen und geben Verbrauchern eine grobe Kostenvorstellung. Auch bei Küchen sollten verschiedene Angebote von Herstellern zunächst verglichen werden. Oftmals lohnt sich auch Geduld. Wer Ausverkäufe und Aktionen abwartet, kann deutlich profitieren.

3. Profis engagieren
Und dann der Schock: In der neuen, ebenerdigen Dusche fließt das Wasser nicht richtig ab. Die Arbeiten beginnen von Neuem und die Gesamtrechnung explodiert. Bei vielerlei Renovierungsmaßnahmen planen ambitionierte Heimwerker auf ausgebildete Fachkräfte so gut wie möglich zu verzichten, um Geld zu sparen. Unterlaufen dann Fehler bei der Sanierung entstehen hohe Ausgaben. Doch nicht nur bei der letztlichen Ausführung des Auftrags ist ein Profi hilfreich. Schon im Vorfeld kann ein Handwerker wertvolle Beratungsarbeit leisten und auf neue Ideen oder Produkte aufmerksam machen. Außerdem verfügen sie über Erfahrung und Fachwissen. Andere Arbeiten, wie z.B. Tapezieren oder das Einbauen neuer Möbel, können handwerklich Geschickte durchaus selbst erledigen.

4. Online sparen
Badausstattungen sind online oftmals billiger als beim Sanitärfachmann. Wichtig: Handwerker bauen nur ungern Produkte aus dem Internet ein, da sie Kooperationen mit Händlern haben und die Haftung für die Installation des Online-Produktes übernehmen müssten. Deshalb sollten Verbraucher vorher klären, ob der Fachmann fremde Utensilien einbaut. Außerdem sollten Aufwand und Nutzen abgewogen und auf die fachmännische Meinung vertraut werden. Schließlich würde auch nicht gespart, wenn die Toilette nach kurzer Zeit streikt.

5. Aktiv werden
Auch Verbraucher dürfen bei der Renovierung Hand anlegen. Alte Fliesen oder Tapeten zu entfernen und zu entsorgen erspart dem Handwerker eine Menge Arbeit und schont im Nachhinein den Geldbeutel. Achtung bei Leitungen und Anschlüssen! Diese sollten auf keinen Fall beschädigt werden. Am besten wird das Vorhaben vorher mit dem Handwerker abgesprochen. Viele Betriebe freuen sich jedoch über derartige Eigeninitiative.

6. Qualität statt Preis
Bei neuem Inventar für Bäder oder Küchen sollten Verbraucher auf die Qualität und nicht den Preis achten. Wie robust, lichtempfindlich und pflegeleicht ist die Einrichtung? Badutensilien sind jeden Tag im Einsatz und das über viele Jahre hinweg. Feuchtigkeit oder Haartönungen können hochwertigem Material nichts anhaben. Auch bei der Küche sollte in den langfristigen Wert investiert werden. Vor allem die Arbeitsplatten sind einer hohen Belastung ausgesetzt. Eine normale Arbeitsfläche hat eine Lebensdauer von circa 20 Jahren. Arbeitsplatten aus Granit hingegen schaffen 30 Jahre und länger. Beschädigte Stellen sollten schnellstmöglich repariert werden, damit die Küche noch viele Jahre Freude macht.

7. Mietwohnung renovieren
Oftmals entspricht die Mietwohnung nicht dem Idealbild und soll verschönert werden. Während kleine Arbeiten, wie Tapezieren oder Streichen auch ohne Erlaubnis des Vermieters möglich sind, sollten Sanierungsarbeiten immer abgesprochen werden. Ist in der Wohnung etwas defekt, ist der Vermieter verpflichtet, die Kosten für die Reparatur zu übernehmen, während bei einer Modernisierung z.B. der Installation einer ebenerdigen Dusche, lediglich der Wohnwert verbessert wird. Bei Letzterem muss der Mieter oftmals einen Teil der Rechnung übernehmen. Generell sind Mieter nur zu sogenannten Schönheitsreparaturen verpflichtet, wie dem Streichen der Wände, Pflegen der Fußböden oder Lackieren der Heizkörper.

Über Blauarbeit:

blauarbeit.de ist eine Plattform, die dabei hilft, für alle anfallenden Arbeiten des täglichen Lebens kostenfrei den passenden Handwerker oder Dienstleister zu finden. Für Handwerksbetriebe ist das Unternehmen ein praktischer Service, über den sie neue Kunden und Aufträge in ihrer Region finden. Blauarbeit setzt dabei auf eine ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die durch das Bewertungssystem und die eingetragenen Zertifizierungen gefördert wird. Das Unternehmen wurde 2004 gegründet und hat seinen Sitz in Köln. Blauarbeit gehört zur Portal United AG, welches der Unternehmensfamilie Müller Medien angehört. Geschäftsführer ist Ferdinand Seulen, der zuletzt für Groupon und American Express tätig war.

Über den Autor

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