Arbeitsplatten sind Alleskönner

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Zum einen müssen sie in einer Küche genügend Platz zum Vor- und Zubereiten der Lebensmittel bieten. Dabei sollten sie auch viel aushalten können und zudem lebensmittelecht und hygienisch sein. Gleich-zeitig sind sie ein wichtiges gestalterisches Mittel, um alle Bereiche optimal miteinander zu verbinden und einer neuen Lifestyle-Küche den letzten Schliff zu verleihen. Darüber hinaus ermöglichen sie das Zurschaustellen attraktiver Deko-Elemente sowie den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Kochutensilien und kleinen Küchenhelferlein. In vielen älteren oder kleineren 08/15-Bestandsküchen erfolgt die Vor- und Zubereitung der Lebensmittel in der Regel auf der Arbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld. „Viel Platz ist da meistens nicht“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK).

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90 cm Arbeitsfläche am Stück

„Deshalb hat die AMK, Fach- und Dienstleistungsverband der gesamten Küchenbranche, einen wissenschaftlich geprüften Küchenstandard etabliert, der in dem Bereich zwischen Kochfeld und Spüle eine Mindestbreite von 90 cm vorsieht sowie eine Arbeitsplattentiefe von mindestens 60 cm, damit alle anfallenden Küchenarbeiten reibungslos erledigt werden können.“ 90 cm Arbeitsfläche am Stück sollten es schon mindestens sein – doch mehr als dies ist in jedem Falle noch schöner und bequemer, zumal auch stets genügend zusätzliche Abstellfläche mit eingeplant werden sollte; beispielsweise für häufig genutzte Tassen und Gläser oder für Lieblingskräuter, Gewürze und Öle, die täglich verwendet werden.

Material – alles ist möglich

„Welche Arbeitsplatten zur neuen Lifestyle-Wunschküche perfekt passen, dazu lässt man sich am besten von einem Küchenspezialisten beraten“, empfiehlt AMK-Chef Volker Irle. Denn neben den individuellen Vorlieben für einen speziellen Werkstoff oder eine bestimmte Farbe sind auch die Produkteigenschaften entscheidend. Das Spektrum an Materialien, Dekoren (Nachbildungen) und Farben ist beträchtlich: es reicht von massivem Echtholz, Naturstein (z.B. Granit, Schiefer), Beton, Edelstahl, trendstarker Keramik und Glas bis hin zu Oberflächen in hoch entwickeltem und widerstandsfähigem Schichtstoff mit Antifinger-Print-Beschichtung (z.B. Fenix), Mineralwerkstoff (z.B. Corian) und Quarz-komposit, auch Quarz- und Granitstein genannt. „Auch in Sachen Raumästhetik, Anmutung, Farbwirkung und Haptik ist der Rat eines Küchenprofis unschätzbar“, sagt Volker Irle, „denn ein fein abgestuftes und eher dezentes farbliches Zusammenspiel von Arbeitsflächen, Möbelfronten und Einbaugeräten hat eine völlig andere emotionale Wirkung auf die Besitzer einer neuen Lifestyle-Küche als dominante Farbstellungen, starke Kontraste und sehr auffällige Materialien und Dekore.“

Gefühlssache

Besonderes Augenmerk empfiehlt sich, auch auf die haptische Anmutung der neuen Arbeitsflächen zu legen und verschiedene Werkstoffe zu befühlen. So ist schnell klar, womit man sich am wohlsten fühlt: mit Oberflächen kühl wie Stein, so Profi-like wie Edelstahl oder eher warm und wohnlich anmutend wie Holz oder Holzdekor. Mit matten oder glänzenden Küchenarbeitsplatten, glatt und eben wie Glas, oder lieber dreidimensional wie Schiefer und sägerau wie Holzflächen mit Astlöchern und Rissen. Ob so oder so – die neuen Küchenarbeitsplattenmaterialien, -dekore und -farben entfalten in jedem Falle eine besondere Wirkung und ziehen garantiert die Blicke auf sich.

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Hervorragende Laminat-Nachbildung in Marmor-Optik © AMK

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