Wohnen mit Wohlfühlfaktor

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Holz und Glas stehen bei Bauherren hoch im Kurs

Auch 2018 möchten wieder viele junge Familien und Paare in ihren besten Jahren ein neues Eigenheim beziehen. Die Nähe zur Natur gilt als eines der Hauptargumente für den Umzug ins Grüne und ist in einem Holzhaus am Stadtrand oder auf dem Land am besten gegeben. „Immer mehr Bauherren entscheiden sich für ein Holz-Fertighaus – besonders gerne mit sichtbaren Holzelementen und großen Fensterflächen. Damit holen sie sich die Natur gleich in doppelter Hinsicht ins Haus“, weiß Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Auch die moderne Fachwerkarchitektur lebt heute vom Zusammenspiel aus Holz und Glas.

Wohnen By Wagner

Aussicht ohne Energieverluste

Früher waren Häuselbauer sparsam mit Fenstern, fürchteten sie doch Wärmeverluste durch die transparenten Häuseraugen. Heute stehen große Fensterflächen mit effizienten Doppel- und Dreifach-Verglasungen bei Bauherren hoch im Kurs, denn ein großzügiger Blick ins Freie stillt die Sehnsucht vieler Menschen nach einem natürlichen Umfeld. „In vielen modern gestalteten Fertighäusern verschmelzen Innenraum und Garten optisch miteinander. Der Fernblick und die gefühlt nicht vorhandenen Grenzen der eigenen vier Wände tragen zum heimischen Wohlbefinden bei“, sagt Windscheif. Selbst in einem Bungalow oder einem kleinen Haus für zwei Personen empfinde man dank großer Fensterflächen und einem intelligenten Grundriss kaum noch ein Gefühl der Enge, dafür aber umso mehr Wohnkomfort.

Holz für die Gesundheit

Dieses Wohlbefinden im eigenen Zuhause lässt sich durch das Naturmaterial Holz noch unterstützen. Nicht nur, dass der Mensch evolutionär und kulturell bedingt Holz per se als positiv und wärmend wahrnimmt. Studien belegen, dass seine Gegenwart de facto auch gesundheitsfördernde Auswirkungen besitzen kann. Wer sich mit Wand-, Dach- und Deckenelementen sowie Inneneinrichtung und Möbeln aus Holz umgibt, trägt demnach zum Abbau von Umweltstress bei und kann dadurch seinen Puls und Blutdruck senken. Weitere festgestellte Körperreaktionen mit einem positiven Ergebnis für Baufamilien eines Holzhauses beziehen sich zum Beispiel auf die Verdauung, das Aggressionslevel, die Konzentrationsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Erholung des Körpers. Schließlich reguliert Holz dank seiner einzigartigen Zellstruktur die Luftfeuchtigkeit im Innenraum: Es nimmt zu große Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab. Dadurch entsteht auf natürliche Weise ein angenehmes und wohngesundes Innenraumklima von 45 bis 55 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Individualität ist gefragt

„Bauherren haben bei der Planung eines modernen Holz-Fertighauses alle Freiheiten – das betrifft natürlich auch die Größe der Fensterflächen sowie den Anteil der von innen und außen sichtbaren Holzelemente. Denn nicht jedem Fertighaus sieht man auf Anhieb an, dass es aus Holz gebaut ist. Aber jedes Haus bietet die natürlichen Vorteile des Baumaterials“, sagt der BDF-Experte und weiß – ebenso wie unzählige Baufamilien – um die Vorzüge von Holz und Glas für ein komfortables Zuhause.

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Wohngesundes Innenraumklima © BDF/ISOWOODHAUS

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