Helle Beigetöne bis hin zu dunkelbraunen Schokotönen © Fachverband Holzpflaster/OPW

Holzstöckelpflaster gibt’s in vielen Holzarten und Farben

27. April 2017

Von schokobrauner Walnuss bis zur gelblich hellen Fichte

Auf den ersten Blick haben Produktionshallen in der Metallverarbeitung, Eingangsbereiche von öffentlichen Gebäuden und Hotels sowie das heimische Wohnzimmer wenig gemeinsam. Wer allerdings den Blick Richtung Boden schweifen lässt, kann dort in allen diesen ganz unterschiedlichen Räumlichkeiten den gleichen Belag wiederfinden: das Holzpflaster. „Egal ob Kiefer oder Eiche, ob Nadel- oder Laubholz – Holzpflaster bietet für jeden optischen Geschmack einen natürlichen und robusten Bodenbelag, der individuellen Anforderungen und Belastungen standhält“, sagt Heinz Schwarz, Vorsitzender des Fachverbandes Holzpflaster.

Charaktervolle Erscheinung

Gerade in Werkstätten wird vermehrt auf Holzpflaster aus Fichte und Kiefer gesetzt, dessen Qualität den Hirnholzklötzen von Laubhölzern in nichts nachsteht, doch preislich günstiger ist als beispielsweise Eiche oder Nussbaum. „Bei öffentlichen Gebäuden oder im Privatbereich sind dagegen vermehrt genau diese Edellaubhölzer anzutreffen, da sie optisch besonders elegant wirken“, sagt Schwarz. Da viele Holzarten oftmals ganz unterschiedlichem Wuchsbedingungen ausgesetzt sind, weisen sie auch innerhalb einer Art ein breites Spektrum an Farben auf. Die einzelnen Jahrringbreiten unterstützen dieses einzigartige Bild der Bodenfläche aus Hirnholz. Bei Hölzern mit einem Kern-Splintbereich, wie er bei Kiefer und Eiche zu finden ist, hebt sich der helle Splintbereich zudem besonders stark vom dunklen Kernbereich ab. „Aus diesen Gründen ist jeder Holzpflasterboden ein Unikat und wird sich genau so kein zweites Mal wiederfinden lassen“, merkt Schwarz an.

Ungewöhnlich belastbar

Generell zeichnet sich Holzpflaster dadurch aus, dass die Trittfläche aus Hirnholz besteht, da dieses mit Druckbelastungen sehr gut umgehen kann. Dadurch besitzt der Bodenbelag eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber anderen Böden, bietet aber dennoch eine elastische Lauffläche. „Das macht Holzpflaster Gelenke schonender als Stein- und Betonböden – das merken gerade auch Produktionsarbeiter, die den ganzen Tag an Werkbänken oder Maschinen stehen“, so der Vorsitzende des Fachverbandes Holzpflaster. Wer sich für den Bodenbelag entscheidet, sollte auf einen ausgewiesenen Fachbetrieb setzen, damit der Bodenbelag im Ergebnis nichts von seiner natürlichen Hochwertigkeit einbüßt.

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Werkstattboden aus Kiefer-Holzpflaster © Fachverband Holz-pflaster/OPW Oltmanns & Willms
Werkstattboden aus Kiefer-Holzpflaster © Fachverband Holz-pflaster/OPW Oltmanns & Willms