Expertentipp für die Küche:

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Intelligenter Materialmix ist gefragt

So wie ein köstliches Essen aus vielen verschiedenen Zutaten besteht, so ist auch die moderne Küche eine Kombination verschiedenster Materialien. Dieser Materialmix liegt nicht nur im Trend des modernen Küchendesigns, sondern ist auch die wohl professionellste Verbindung aller Zeiten. „Die Hersteller von Küchenmöbeln und Küchengeräten haben in den vergangenen Jahren die Wünsche und Anforderungen von Profiköchen auf private Küchen übertragen“, weiß Kirk Mangels Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. Materialkombinationen aus Holz, Stahl, Stein, Kunststoff und Glas sind daher heute mehr denn je gefragt.

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Das richtige Material für Optik und Pflege

Ein Blick auf den optisch wichtigsten Bereich der Küche, die Fronten von Möbeln und Geräten, zeigt, dass heute Lack, Glas, Folie, Furnier, Massivholz, Keramik oder Stein eingesetzt werden. Bei den elektrischen Geräten kommt gerne Edelstahl oder die klassisch an die Möbelfronten angepasste Front zum Einsatz, die allesamt den Anforderungen an eine attraktive Optik entsprechen. Hier gilt das Motto: Für den ersten optischen Eindruck gibt es keine zweite Chance, aber dank der optimierten Oberflächeneigenschaften gehen die Vorzüge der unterschiedlichen Materialien weit über das Aussehen hinaus. Robuste Lacke, satinierte Hartgläser und speziell behandeltes Massivholz überzeugen beispielsweise auch durch ihre sehr guten Pflegeeigenschaften. Mussten Küchenfronten und Geräte früher mit scharfen Reinigungsmitteln von Kochfett und Kochdunst befreit werden, reichen heute weiche, nicht fusselnde Tücher und milde Haushaltsreiniger. Die modernen Oberflächen sind heute so glatt und unempfindlich, dass sie spielend leicht wieder gereinigt werden können.

Gleiches gilt für Arbeitsflächen

Innovative Beschichtungen helfen, den Zustand der neuen Küche lange Jahre zu bewahren. Beispielsweise sind Edelstahlarbeitsflächen, die es früher nur im professionellen Küchenbereich gab, äußerst widerstandsfähig und trotzdem pflegeleicht. Auch nach Jahren hoher Beanspruchung besteht ihr matter Glanz wie am ersten Tag. Beliebt sind ebenfalls wegen ihrer guten Alltagseigenschaften sogenannte „anorganisch-nichtmetallische Mineralwerkstoffe“, im allgemeinen Sprachgebrauch „Keramik“ genannt. Diese Verbundwerkstoffe sind sehr strapazierfähig, schlag- und stoßfest, hitzebeständig und pflegeleicht. Da sie im Gießverfahren hergestellt werden, sind fast alle Spülen- und Arbeitsflächenformen machbar. „Wer viele Kräuter hackt oder Fleisch zerteilt, nutzt das klassische Holzbrett. Wer häufig backt, verwendet gerne die Granitoberflächen, und Spülen aus Edelstahl sind ohnehin ein Klassiker“, erklärt Kirk Mangels den Einsatz des intelligenten Materialmix, der grundsätzlich auflockernd wirkt. Während einige Kunden ihn als harmonisch empfinden, meinen andere, er setze bewusst etwa farbliche Kontraste.

Einfache Reinigung

Durch innovative Materialien und durchdachte Anordnungen haben moderne Küchen zudem noch einen weiteren Vorzug: Jeder kennt die Scheu, ja sogar manchmal den buchstäblichen Widerwillen gegen das nach einer umfangreichen Essenszubereitung anstehende Spülen und Aufräumen. Hier sind leicht zu reinigende Oberflächenmaterialien, moderne Abfalltrennsysteme, Spülbecken und Armatur mit ausziehbarem Schlauch, hochleistungsfähige, dabei leise Geschirrspüler, Induktions-Kochfelder, sich auf Fingertipp öffnende Schubladen oder Oberschränke ermutigend und motivierend. „Die modernen Materialien und Systeme sparen Zeit, denn die Arbeitsabläufe sind optimiert, und im Handumdrehen ist die Küche nach dem Zubereiten eines köstlichen Menüs auch wieder aufgeräumt und sauber“, weiß Mangels aus eigener Erfahrung. Im Küchenratgeber finden Sie viele weitere wertvolle Tipps.

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