Fußböden aus Holzstöckelpflaster haben einiges drauf

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Und halten (fast) alles aus!

Ob tonnenschwere Sattelschlepper oder rastlos kurvende Gabelstapler: das Holzstöckelpflaster hält stand. Jahrzehnte kommt es seiner angedachten Funktion als Bodenbelag für höchste Belastung nach und lediglich oberflächige Gebrauchsspuren geben einige seiner Verdienste Preis. „Gerade in vielen Werkstätten und Fabrikhallen finden sich heute noch viele Holzpflasterböden aus den 1950er bis 80er Jahren. Sie sind Zeugen der Widerstandsfähigkeit des natürlichen Bodenbelags“, weiß Heinz Schwarz, Vorsitzender des Fachverbandes Holzpflaster. Trotz seiner weit vor dem 20. Jahrhundert zurückreichenden Historie ist das Holzpflaster kein Relikt aus vergangenen Tagen.

Sprout

Robust, zu Hause und im Gewerbe

Heutzutage wird der natürliche Bodenbelag nach wie vor in Werks- und Fabrikhallen eingesetzt. Immer häufiger findet sich Holzstöckelpflaster auch im hochwertigen Objektbau, in dem viel Publikumsverkehr herrscht. Gerade Hotels und öffentliche Gebäude setzen bewusst auf das nachwachsende Fußbodenmaterial, da es sehr robust ist, aber zugleich auch Eleganz widerspiegelt. Holzstöckelpflaster kann mit wechselnder Belastung sehr gut umgehen und bietet gleichzeitig ein unempfindliches Design. „Wird der Boden über einen längeren Zeitraum stärker beansprucht, können spezielle Schleifmaschinen seine ursprüngliche Optik wieder zum Vorschein bringen“, so Schwarz. Im Vergleich zu Parkett, dem anderen natürlichen Bodenbelag, fällt auf, dass sich beide optisch deutlich unterscheiden. Während beim Parkett die Holzmaserung zu erkennen ist, läuft man bei Holzstöckelpflaster-Klötzen auf den Stirnseiten des einzigartigen Rohstoffs. Das erhöht die per se hohe Stabilität des Holzes noch einmal deutlich. In Werkstätten und Fabrikhallen sorgt Holzpflaster außerdem für eine zusätzliche Dämpfung der Vibrationen, die von mobilen aber auch großen stationären Maschinen ausgehen. Auch läuft es sich auf Holzstöckelpflaster-Böden besonders gelenkschonend, was nicht wenige Industriearbeiter zu schätzen wissen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Holzstöckelpflasterboden in der Werkshalle vom Fertighaushersteller TALBAU-Haus aus Weissach im Tal. „Auch unsere Mitarbeiter, die den ganzen Tag auf den Beinen vor den Werktischen sind spüren die Entlastung für die Gelenke“, schließt Sven Feil Geschäftsführer von TALBAU-Haus.

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