5 Tipps, wie Sie im Kinderzimmer für ein gesundes Raumklima sorgen

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Besonders wichtig für die gesunde Entwicklung von Kindern

Stickige Luft und eine Atmosphäre, die nicht gerade zum Entspannen einlädt, beeinträchtigen das Schlafverhalten des Kindes, was sich wiederum in Form von Leistungstiefs und Konzentrationsschwierigkeiten äußern kann. Wie Sie im Kinderzimmer für ein gesundes Raumklima sorgen können, verraten Ihnen die folgenden fünf Tipps.

Sprout

Tipp 1: regelmäßiges Putzen ohne Chemie

Geht es um ein gesundes Raumklima, dann ist Sauberkeit und Hygiene essentiell. Denn, wer fühlt sich schon wohl in einem Raum voller Spinnweben und Staub? Gut, dieses Beispiel ist sehr drastisch, aber die Grundaussage bleibt dieselbe: Kinder brauchen Sauberkeit für ein gutes Raumklima. Idealerweise beziehen Sie Ihr Kind sogar in den Putzplan mit ein und übertragen dem Nachwuchs kleinere Aufgaben. Gehen Sie am besten spielerisch an die Sache ran, belohnen Sie Ihr Kind anschließend und erklären Sie stets genau und verständlich, weshalb was genau zu tun bzw. warum es so wichtig ist. Besonders wichtig beim Putzen ist die Verwendung von chemiefreien und nicht -aggressiven Reinigungsmitteln. Beim Reinigen des Kinderzimmers gibt es allerdings eine Menge weiterer Faktoren zu beachten, wie diese Infografik sehr schön zeigt. Sie ist gleichzeitig ein praktischer Leitfaden zum richtigen Putzen und Aufräumen mit Kind.

Tipp 2: metallfreie Möbelstücke aus Holz

Massivholzmöbel sind zwar teurer in der Anschaffung, dafür aber im Vergleich zu Möbel vom Discounter wesentlich robuster und langlebiger. Die Unterschiede liegen aber in der Regel nicht nur in der Verarbeitung – das Holz wird meist nachhaltig gewonnen, ist nicht mit Schadstoffen belastet und Betten kommen nicht selten gänzlich ohne Metallteile aus.
Metallteile im Bett sind nämlich ein wahrer Herd elektromagnetischer Wellen. Und die sind oftmals mitverantwortlich für einen unruhigen Schlaf, der sich am nächsten Tag mit einem Leistungstief bemerkbar macht. Gerade in der Schulzeit ist das eine schlechte Voraussetzung für die Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Investieren Sie daher lieber einmal mehr in ein hochwertiges, metallfreies Kinderbett aus natürlichen Materialien. Empfehlenswert sind hier vor allem Betten aus Zirbenholz. Denn das darin enthaltene ätherische Öl verströmt einen angenehmen Duft, der Ihr Kind beruhigt und ihm einen wohltuenden Schlaf beschert. Und noch ein Tipp für kleinere Kinder: achten Sie beim Kauf von Spielzeug auf gute Qualität und verzichten Sie lieber auf billiges Spielzeug aus Plastik. Auch bei Farben, wie beispielsweise bei Holzspielzeug, sollten Sie auf die wichtigsten Qualitätskriterien achten, damit Sie Ihr Kind keinem Risiko aussetzen.

Tipp 3: das Kinderzimmer nicht „überladen“

Sie kennen das sicher auch: Ihre Kinder spielen und schon sieht es im Zimmer aus wie auf einem Schlachtfeld. Machen Sie Ihren Kindern das Aufräumen leicht, indem Sie klug Stauräume schaffen. Hierbei gilt: weniger ist mehr. Das sagt schon die Feng-Shui Lehre – je weniger Möbel im Zimmer stehen, umso ruhiger ist die Atmosphäre – und umso weniger Staub kann sich ansammeln. Deckenhohe Schränke haben beispielsweise den Vorteil, dass sie nicht zum Staubfänger mutieren. Investieren Sie auch lieber in eine große Spielzeugtruhe anstatt in offene Regale. Damit sieht das Zimmer auch gleich sauberer aus und Ihren Kindern wird das Aufräumen erleichtert.

Tipp 4: Feng-Shui Regeln berücksichtigen

Wo wir gerade bei Feng-Shui sind: die chinesische Lehre ist längst nicht mehr nur eine Modeerscheinung für trendbewusste Eltern, sondern eine vielfach bestätigte Methode, um für eine angenehme Schlafumgebung im Kinderzimmer zu sorgen. Zum Beispiel ist es laut Feng-Shui essenziell für einen guten Schlaf, das Bett mit dem Kopfende an eine Wand zu stellen – das gibt Sicherheit und sorgt für einen guten Schlaf. Außerdem ist die Lehre ein Befürworter von zarten, beruhigenden Farben. Sicherlich werden Sie selbst feststellen können, dass ein zartes Blau oder Grün beruhigender wirkt als ein kräftiges Rot. Entscheiden Sie sich – eventuell trotz Prostest Ihrer Kinder – lieber für eine solche Wandfarbe. Der gesunde Schlaf Ihres Kindes sollte stets im Vordergrund stehen.

Tipp 5: richtiges und regelmäßiges Lüften

In puncto Raumklima sind zwei Punkte besonders wichtig: die Temperatur und die Qualität der Luft. Im Kinderzimmer sollte es zum Schlafen relativ kühl sein, damit den Kleinen nicht zu heiß wird. 18 Grad reichen zum Schlafen vollkommen aus. Schließlich decken sich die Kinder auch noch zu und ziehen einen Pyjama an. Achten Sie mit einem Thermostat drauf, dass Sie die Räume nicht überheizen. Wichtig ist es zudem, regelmäßig zu lüften. Gerade im Winter ist die Luft durch die Heizung sehr trocken. Die Atemwege werden dadurch gereizt und Bakterien können sich besser verbreiten. Öffnen Sie also mindestens einmal täglich die Fenster für zehn Minuten komplett. Kippen bringt übrigens deutlich weniger, denn da kommt kein Durchzug zustande und die Luft kann nicht richtig zirkulieren. Gerade das wäre allerdings wichtig, um die optimale Luftfeuchtigkeit herzustellen und ein frisches Gefühl im Zimmer zu erzeugen.

GF Mag. Hannes Bodlaj

GF Mag. Hannes Bodlaj © LaModula

Nur wenn sich Ihr Kind wohlfühlt, kann es sich auch gut entwickeln. Ein gesundes Raumklima ist daher essenziell. Achten Sie darauf, es Ihren Kleinen so schön wie möglich in ihren Zimmern zu machen, dann schlafen sie auch gut und können am nächsten Tag wieder voller Energie an ihre täglichen Aufgaben gehen. Die oben genannten Tipps bieten bereits sehr gute Anhaltspunkte dafür. LaModula hat sich voll und ganz dem Motto „Traumhaft schlafen, natürlich wohnen“ verschrieben. Vom Bett über Schlafsysteme bis zu Bettwaren finden Sie alles, was für einen gesunden und ergonomischen Schlaf notwendig ist. Bei LaModula setzt man sich auch kritisch mit der Herkunft und den Eigenschaften der einzelnen Materialien auseinander – in den Geschäften in Villach, Salzburg und Graz bekommen Sie Antworten auf alle Ihre Fragen und werden fachkundig beraten!

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