Ein kompaktes Untergeschoss für die Haustechnik

0

Betonbox ersetzt den Technikkeller

Ein bisschen Keller geht nicht – das ist zumindest in der Vergangenheit so gewesen: Am Anfang jedes Bauvorhabens musste daher die Entscheidung für oder gegen ein Untergeschoss gefällt werden. Heute sind Bauherren in ihrer Bauplanung deutlich flexibler. „Es gibt hochwertige und qualitätsgeprüfte Lösungen zwischen einer Vollunterkellerung und einer Bodenplatte. Erhältlich sind sowohl verschiedene effiziente Varianten einer Teilunterkellerung als auch eine noch kompaktere, wasserundurchlässige Betonbox primär für die Haustechnik“, sagt Bernd Hetzer von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).

Teilkeller für wichtigste Funktionen

Auch ohne Vollunterkellerung übertrifft diese sogenannte Technikbox den Komfort einer hochwertigen Bodenplatte, da sie die Wohnfläche zielführend vergrößert. Das gelingt, indem sie überirdischen Platz freischafft, der andernfalls für die Haustechnik benötigt würde. „Anlagen für Heizung, Lüftung, Warmwasseraufbereitung oder eine Regenwasserzisterne verschlingen schnell zehn Quadratmeter und mehr“, weiß Hetzer. Entsprechend begeistert ist er von derartigen Kompaktlösungen für das Untergeschoss als kostengünstige Alternative zu einer Vollunterkellerung. GÜF-Produkte mit vergleichbarer Größe und Intention heißen etwa auch Mini- oder Effektiv-Keller. Sie alle sind von den Fertigkellerherstellern im engen Austausch mit den Bauherren bis zur Marktreife konzipiert wurden. So ist ihre Nutzung auch nicht allein auf die Haustechnik beschränkt, sondern bietet individuell verwendbaren Stauraum – beispielsweise auch für Winterreifen und Wintersportutensilien, die deren Eigentümer einen Großteil des Jahres hauptsächlich gut verstaut wissen möchten. Ein besonderer Vorteil bei der unterirdischen Unterbringung der Haustechnik: auch optisch und akustisch stört sie weitaus weniger als im Erdgeschoss.

Die Technikbox: Eine eigene energetische Einheit

Die Technikbox ist energetisch vom Haus getrennt und bildet eine eigene thermische Einheit mit direktem Zugang von außen. Sie ist flexibel unter dem Haus platzierbar und kann somit perfekt an die individuellen Gegebenheiten vor Ort beim Bauherrn angepasst werden. Ihre Montage ist meist schon nach einem Tag abgeschlossen, ein zusätzliches Fundament für die Stahlbetonkonstruktion ist nicht erforderlich. Nach oben hin wird sie kinderleicht in die Bodenplatte für das Haus eingebunden. Wenn gewünscht, kann die Betonbox auch gedämmt werden. Versorgungs- und Entwässerungsleitungen werden problemlos durch sie geführt, ebenso der Wasser- und Stromanschluss. Bei Bedarf sind auch Vorrichtungen für eine Be- und Entlüftung sowie Zusatzfenster und ein Lichtschacht möglich. „Kompaktlösungen wie die Technikbox lassen sich ebenso individuell an die Wünsche des Bauherrn anpassen wie eine Vollunterkellerung und auch ebenso individuell nutzen. Generell gilt: Auch das kleinste Untergeschoss bietet noch einen großen Mehrwert für den Hauseigentümer“, schließt Hetzer. Mehr Informationen über Fertigkeller finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren:
Oase im Fertigkeller

pm_2016_guef_innovatives_untergeschoss2

Industriell vorgefertigte Betonelemente © GÜF/KNECHT Keller

Teilen

Über den Autor

Wohnendaily Redaktion

Das sind wir: Ein Team unabhängiger Redakteure, mit viel Fachwissen aus der Einrichtungsbranche. Wir meinen, dass Informationen aktuell sein müssen, am besten tagesaktuell. Auch oder gerade zum Thema Einrichten. Weil gerade da sich Fehler jahrelang bemerkbar machen. Holen Sie sich den Durchblick beim Einrichten - täglich neu!

Keine Kommentare möglich!